Social Media Szenario (1)

Veröffentlicht am 5. März 2014
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Bei Schreiben im Social Web denken die Netz-Affinen reflexartig an Posten, Bloggen, Twittern oder Wikis. Doch was bringen die schriftbasierten Kommunikationsinstrumente des „Mitmach-Netzes“ den Leuten, die weder mit Informationen handeln noch sich selbst vermarkten wollen? V.a. dann, wenn sie die schriftsprachlichen Kompetenzen nicht besitzen, die dabei vorausgesetzt werden?
Die Erfahrung zeigt, dass sich Erwachsene am ehesten zum Schreiben motivieren lassen, wenn

  • sie das Gelernte unmittelbar in ihrem Lebensumfeld anwenden können.
  • das Lernziel für sie erreichbar scheint.
  • sie Schreiben für die beste Lösung für die Aufgabenstellung halten.
  • sie Selbstbestätigung oder Anerkennung daraus erfahren.

Die Reihenfolge und Gewichtung dieser Faktoren ist individuell natürlich verschieden, was sich dementsprechend auf die Arbeit in der Gruppe auswirkt. Je besser die Kursleitung diesen Bedürfnissen anfangs entgegenkommen kann, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich die Teilnehmenden auf die „Schreibarbeit“ einlassen.

Von Buchstaben zu Wörtern

WÖRTER AUF- UND ABBAUEN

KURZ BESCHRIEBEN

Wortaufbau Name

Wörter werden zur Festigung der Laut-Reihenfolge Laut für Laut (nicht Buchstabe für Buchstabe) aufgebaut:

  • Einigung der Gruppe auf eine Liste von Wörtern
  • Wortliste abarbeiten oder Wortanfänge fortsetzen lassen
  • Reihenfolgen und Rollen
    Reihenfolge der eingebenden Personen festlegen
    Rollen:
    1 Rolle pro Person oder Personen schlüpfen bei Bedarf hinein: Stopp-Rolle (für Korrekturen oder Tempoanpassungen): Korrektur-Rolle, Rollen-Kontrolle, …

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