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Veröffentlicht am 27. Februar 2014
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Schwierigkeiten beim Automatisieren von Malaufgaben liegen am Fehlen oder noch nicht hinreichend abgesicherten mathematischen Voraussetzungen.

Grundvoraussetzungen
Eine ganz wesentliche Grundvoraussetzung für das Erlernen des Einmaleins stellt neben der sicheren Unterscheidung von Zehnern und Einern das sichere Beherrschen des Kopfrechnens im Zahlenraum 100 dar. Zehnerüber- und Zehnerunterschreitun-gen (z.B. 56+8; 35-7), das Abziehen einer einstelligen Zahl von einer reinen Zehnerzahl (90-9, 80-8, 70-7, …), das Doppelte von 2, 3, 4, … sowie die Hälfte von 20, 30, 40, 50, … müssen sicher beherrscht werden.
Operationsverständnis: Was bedeutet „4 ∙ 3“ überhaupt? Auf meine Aufforderung „4 ∙ 3“ Stifte auf den Tisch zu legen bietet sich mir oft folgendes Bild.

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Erst die Aufforderung „Geh bitte 4-mal zur Schachtel mit den Stiften und bring mir jedes Mal 3 Stifte mit“, führt zur richtigen Darstellung („3 + 3 + 3 + 3“).

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Auf Grundlage des sicheren Beherrschens des Kopfrechnens im Zahlenraum 100 (s. o.) und des Operationsverständnisses von „mal“ erfolgt der systematische Aufbau der Malreihen.
Ausgehend von drei „Grundaufgaben“ werden die übrigen Aufgaben abgeleitet. Weiterlesen