Renate Ömer

Über Renate Ömer

Renate Ömer ist gelernte DaF-Lehrerin und IT-Organisatorin. Arbeitsschwerpunkte: Methodik & Didaktik IKT, Mathematik mit Lebensweltbezug, Kompetenzorientierung. Bis 1999 Diplomstudium Komparatistik & Germanistik (DaF), bis 2008 IT-Organisation Teich AG, ab 2009 Lernbegleiterin Basisbildung, seit 2011 Projektarbeit Social Media in der Basisbildung.

Social Media Szenario (1)

Veröffentlicht am 5. März 2014
von

Bei Schreiben im Social Web denken die Netz-Affinen reflexartig an Posten, Bloggen, Twittern oder Wikis. Doch was bringen die schriftbasierten Kommunikationsinstrumente des „Mitmach-Netzes“ den Leuten, die weder mit Informationen handeln noch sich selbst vermarkten wollen? V.a. dann, wenn sie die schriftsprachlichen Kompetenzen nicht besitzen, die dabei vorausgesetzt werden?
Die Erfahrung zeigt, dass sich Erwachsene am ehesten zum Schreiben motivieren lassen, wenn

  • sie das Gelernte unmittelbar in ihrem Lebensumfeld anwenden können.
  • das Lernziel für sie erreichbar scheint.
  • sie Schreiben für die beste Lösung für die Aufgabenstellung halten.
  • sie Selbstbestätigung oder Anerkennung daraus erfahren.

Die Reihenfolge und Gewichtung dieser Faktoren ist individuell natürlich verschieden, was sich dementsprechend auf die Arbeit in der Gruppe auswirkt. Je besser die Kursleitung diesen Bedürfnissen anfangs entgegenkommen kann, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich die Teilnehmenden auf die „Schreibarbeit“ einlassen.

Von Buchstaben zu Wörtern

WÖRTER AUF- UND ABBAUEN

KURZ BESCHRIEBEN

Wortaufbau Name

Wörter werden zur Festigung der Laut-Reihenfolge Laut für Laut (nicht Buchstabe für Buchstabe) aufgebaut:

  • Einigung der Gruppe auf eine Liste von Wörtern
  • Wortliste abarbeiten oder Wortanfänge fortsetzen lassen
  • Reihenfolgen und Rollen
    Reihenfolge der eingebenden Personen festlegen
    Rollen:
    1 Rolle pro Person oder Personen schlüpfen bei Bedarf hinein: Stopp-Rolle (für Korrekturen oder Tempoanpassungen): Korrektur-Rolle, Rollen-Kontrolle, …

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Adventure: Basic Numeracy

Veröffentlicht am 30. April 2013
von
Matheomatik Arena

Matheomatik Arena

Faszinierende Perspektiven, spannende Beweise und herrliches Wetter: das war das 1. Adventure in Basic Numeracy.
Über die Vermessung des eigenen Körpers wurden Längen und Maße geschult. Mit Körperlängen im Verhältnis zu Gegenständen in der Natur ließ sich auf faszinierende Art und Weise die Höhe eines Hochstandes oder die Anzahl der Raummeter eines Holzstoßes errechnen. Und wie hilfreich dabei ein rechter Winkel ist, war auf einmal sonnenklar. Von den Grundrechenarten bis zur Ellipsen-Formel wurde bewiesen und berechnet. Wie grundlegend dabei die Kommunikation und das Vertrauen sind, erlebten alle in Team-Aufgaben. Die Ergebnisse aus einer wirkungsvollen Zusammenarbeit waren beeindruckend. Lernfortschritte und Selbstwertsteigerung fallen dabei praktisch als Nebenprodukte an.
Alles in allem: eine perfekte Verbindung von Erlebnis-Pädagogik und Outdoor-Mathematik.

Für alle, die es versäumt haben: Im September gibt es den nächsten Workshop!
Mehr dazu unter Adventure Workshops