Liebe Grüße von der Kompetenzfee*

Workshop1Im Rahmen des Praxis Basisbildung Netzwerktreffens trafen sich letzte Woche PraktikerInnen aus unterschiedlichen Fachbereichen  im Basisbildungszentrum abc Salzburg, um im Workshop Widerstand als Motivation mit Paul Lahninger neue Impulse für die Arbeit zu gewinnen. Die TeilnehmerInnen aus den Einrichtungen Basisbildungszentrum abc Salzburg, BHW NÖ, Clearing-house Salzburg, inspire thinking und ISOP waren ohne Übertreibung restlos begeistert. Nicht Fachdidaktik sondern die Stärkung personaler Kompetenzen stand im Mittelpunkt des Workshops. Unabhängig vom jeweiligen beruflichen Kontext boten sich wertvolle Anhaltspunkte und Ideen für die eigene Praxis.

Widerstand als Motivation

Die TeilnehmerInnen begaben sich auf eine gedankliche Reise, auf der auch Fallbeispiele und das Üben von Interventionstechniken nicht zu kurz kamen. Motivationen, so Paul Lahninger, können als autonome innere Prozesse verstanden werden, vergleichbar mit lebendigen Wesen, die sich entwickeln und Pflege brauchen. „Widerstand“ bewertet einen Impuls (eine Motivation, ein Bedürfnis) als hinderlich in Bezug auf ein anderes Ziel. Indem wir das Motiv (das Bedürfnis) im Widerstand anerkennen, vergrößern wir den Handlungsspielraum und erleichtern Lösungen für den Konflikt der entgegengesetzten Motivationen.

Lösungen für Widerstands-Motive können auf verschiedenen Ebenen gefunden werden: wertschätzen, terminisieren, integrieren. Motivationen lassen sich 3 verschiedenen Ebenen (inneren Instanzen) zuordnen:Workshop2

  • Ich möchte gerne: freie autonome Bedürfnisse, Visionen („Kind-ICH“)
  • Ich soll: Pflichterfüllung, übernommene Ansprüche („Eltern-ICH“)
  • Ich will: realistische, selbstverantwortete, reflektierte Entscheidung („Erwachsenen-ICH“)

Motivationskonflikte treten oft als Widerspruch zwischen Pflichtgefühl (Ansprüchen) und Bedürfnissen auf. Leitende werden tendenziell den Ansprüchen zugeordnet. Wenn Leitende Lösungsfindung begleiten, moderieren, coachen, stärken sie Eigenverantwortung und Lösungskompetenz der Beteiligten.

Übrigens: Die *Kompetenzfee hilft dabei, im Workshop Gelerntes umzusetzen: Stell dir vor, dass dir im Traum eine gute Seminarfee erscheint, die dir hilft, etwas, was Du im Seminar gelernt hast umzusetzen, worum würdest Du sie bitten?

 

 

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